Die verhaltensmedizinisch orientierte Tierpsychologie setzt auf die untrennbare Verbindung von Körper und Psyche bei Tieren. In der Verhaltenstherapie sind nicht nur psychische, sondern auch körperliche Symptome entscheidend. Ein ganzheitlicher Ansatz berücksichtigt zudem die Haltung und das soziale Umfeld des Tiers, um wertvolle Informationen für die Therapie zu gewinnen.

Die Verhaltensmedizinische Tierpsychologie orientiert sich an Erkenntnissen der Verhaltensmedizin und Psychosomatik der Humanmedizin. Das bio-psycho-soziale Modell, das Körper und Seele als untrennbare Einheit betrachtet, findet auch bei Haustieren Anwendung. Experimente an Tieren haben theoretische Modelle der Verhaltensmedizin geformt, und wissenschaftliche Erklärungen sind oft besser auf Tiere als auf Menschen zugeschnitten.

Die Analogien zur humanen Verhaltensmedizin verdeutlichen, dass ähnliche Vorgänge bei Menschen und Tieren auftreten. Körper-Seele-Verflechtungen haben eine biologische Funktion und spielten bei der evolutiven Selektion eine Rolle. Trotz Zähmung und Domestikation bleiben diese Verflechtungen bei Haustieren bestehen. Stress und dessen physiologische Prozesse gelten gleichermaßen für Haustiere wie für Tiere in freier Wildbahn.

Stressbelastung bei Haustieren äußert sich durch Verhaltensänderungen. Die Online-Videochat-Anamnese ermöglicht eine umfassende Betrachtung, einschließlich Trainings- und Therapieplan. Naturheilkundliche Ansätze wie Phytotherapie, Homöopathie, Bachblüten und Tellington TTouch bieten zusätzliche Unterstützung für das Wohlbefinden der Tiere. Ein ganzheitlicher Blick auf psychosomatische Erkrankungen schafft die Basis für eine effektive und individuelle Tiertherapie.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da!

Herzlichst,

Sandra Lamprecht

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